SumUp – Kassensystem im Test 2026

4.0 redaktionelle Bewertung ab 0 € TSE: Cloud-TSE Zielgruppe: Kleinunternehmen & Selbstständige

Zuletzt geprüft am 13. September 2026

Test-Siegel: SumUp mit 4,0 von 5 Sternen auf Kassen-Software-Vergleich.de

SumUp ist der perfekte Einstieg für Kleinunternehmer und Selbstständige, die ein unkompliziertes Kassensystem ohne monatliche Grundgebühr suchen.

Vorteile

  • Keine monatlichen Fixkosten möglich
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Mobiles Kassensystem (Smartphone & Tablet)
  • Günstiger Kartenleser (Solo Lite 34 €) oder Tap to Pay ohne Gerät

Nachteile

  • Eingeschränkte Funktionen für große Betriebe
  • Transaktionsgebühren bei Kartenzahlung
  • Weniger Anpassungsmöglichkeiten

SumUp im Detail

SumUp hat sich seit der Gründung 2012 in London zu einem der bekanntesten Anbieter für mobile Kartenzahlung und Kassensysteme in Europa entwickelt. Das Unternehmen ist mittlerweile in über 35 Ländern aktiv und hat sich vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. Die Grundidee war einfach: Kartenzahlung für jeden zugänglich machen — ohne lange Verträge, ohne monatliche Fixkosten und ohne komplizierte Technik.

Besonders für Kleinunternehmer, Marktverkäufer, Foodtruck-Betreiber, Solo-Selbstständige und Freiberufler bietet SumUp einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der digitalen Zahlungsabwicklung. Wer sich fragt, was ein Kassensystem genau ist und welche Grundfunktionen es mitbringen sollte, findet bei SumUp eine schlanke, aber durchdachte Antwort darauf. Du brauchst weder technisches Vorwissen noch ein großes Budget — ein Smartphone und der SumUp-Kartenleser reichen für den Start.

Funktionen im Detail

SumUp Kasse (Point of Sale App)

Die SumUp Point of Sale App verwandelt dein Smartphone oder Tablet in eine vollwertige Kasse. Du kannst Artikel anlegen, Kategorien erstellen und Preise festlegen. Die Oberfläche ist bewusst minimalistisch gehalten, was den Kassiervorgang extrem schnell macht. Für ein Café oder einen kleinen Laden, der überschaubar viele Produkte führt, ist das völlig ausreichend.

Kartenzahlung mit Solo Lite, Solo und Terminal

Das Herzstück von SumUp ist der kompakte Kartenleser – aktuell der SumUp Solo Lite für Smartphone und Tablet, der Nachfolger des früheren SumUp Air. Er akzeptiert alle gängigen Karten — EC-Karte (girocard), Visa, Mastercard — sowie kontaktlose Zahlungen per NFC, also auch Apple Pay und Google Pay. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth, die Abwicklung dauert in der Regel nur wenige Sekunden. Der Kartenleser ist klein genug für die Hosentasche und hält mit einer Akkuladung mehrere hundert Transaktionen durch.

Produktkatalog

Du kannst Artikel mit Name, Preis, Kategorie und optional einem Foto anlegen. Für kleine Sortimente funktioniert das problemlos. Varianten (z. B. verschiedene Größen) lassen sich ebenfalls abbilden. Allerdings fehlt eine echte Warenwirtschaft mit Bestandsverfolgung — für größere Sortimente mit Lagerhaltung stößt du hier an Grenzen.

Berichte und Analysen

SumUp stellt dir grundlegende Umsatzberichte zur Verfügung. Du siehst deine Tages-, Wochen- und Monatsumsätze, die beliebtesten Produkte und eine Aufschlüsselung nach Zahlungsarten. Die Berichte sind übersichtlich und für Selbstständige, die ihre Zahlen im Blick behalten wollen, völlig ausreichend. Tiefergehende Analysen wie Vergleichszeiträume oder Margenberechnung gibt es allerdings nicht.

Online-Shop

SumUp bietet einen integrierten Online-Shop, über den du Produkte und Gutscheine verkaufen kannst. Du erstellst einen einfachen Webshop mit eigenem Link, den du in sozialen Medien oder auf deiner Website teilen kannst. Das ist praktisch für kleine Unternehmen, die neben dem stationären Geschäft auch online verkaufen wollen — ein vollwertiger E-Commerce-Shop mit umfangreichen Funktionen ist es allerdings nicht.

Einrichtung & Bedienung

Die Einrichtung von SumUp gehört zu den einfachsten am Markt. Du lädst die App herunter, erstellst ein Konto, verifizierst deine Identität und koppelst den Kartenleser per Bluetooth. Der gesamte Vorgang dauert in der Regel unter 15 Minuten. Es gibt keinen Techniker-Termin, keinen Installationsaufwand und keine versteckten Einrichtungsgebühren.

Die Bedienung ist intuitiv gestaltet und erfordert keinerlei Schulung. Die App führt dich durch jeden Schritt, von der Artikelanlage bis zum ersten Verkauf. Die Lernkurve ist praktisch nicht vorhanden — wenn du ein Smartphone bedienen kannst, kannst du auch SumUp nutzen. Das macht es besonders attraktiv für Gründer und Kleinunternehmer, die schnell loslegen wollen, ohne sich tagelang in eine Software einarbeiten zu müssen.

Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert: Links der Produktkatalog, rechts der Warenkorb, oben die Navigation. Der Kassiervorgang läuft flüssig, und auch unter Stress — etwa bei einer Schlange am Marktstand — behält man leicht den Überblick.

Hardware & Geräte

SumUp bietet verschiedene Hardware-Optionen für unterschiedliche Anforderungen:

  • Tap to Pay (0 Euro): Kontaktlose Zahlungen direkt über die SumUp Business App auf dem Smartphone – ganz ohne Gerät. Für den Start oder als Backup.
  • SumUp Solo Lite (34 Euro): Der kompakte Kartenleser für Smartphone und Tablet, Nachfolger des SumUp Air. Ideal für mobile Einsätze auf Märkten, bei Events oder für Lieferdienste.
  • SumUp Solo (79 Euro): Ein eigenständiges Terminal mit eingebautem Touch-Display, WLAN und Mobilfunk. Damit bist du nicht einmal auf ein Smartphone angewiesen.
  • SumUp Terminal (169 Euro): Kompaktes Kassensystem mit integriertem Bondrucker, das in eine Hand passt – für Theke, Marktstand oder Service am Tisch.
  • SumUp Kasse (399 Euro): Stationäres Kassensystem mit 13-Zoll-Touchscreen für das Personal und 8-Zoll-Kundendisplay. Als Starter-Kit mit Bondrucker (549 Euro), als Komplett-Set mit Bondrucker und Kassenschublade (599 Euro) oder als Einzelhandel-Set mit zusätzlichem Barcode-Scanner (649 Euro).

Alle Geräte werden einmalig gekauft, es gibt keine Hardware-Miete. SumUp reduziert die Listenpreise regelmäßig in Aktionen – zum Prüfzeitpunkt im September 2026 lagen Solo Lite, Solo, Terminal und Kasse zeitweise 35 bis 50 % unter dem Listenpreis. Das unterscheidet SumUp von vielen Wettbewerbern, die monatliche Leasing-Raten verlangen. Wer sich unsicher ist, ob ein reines Software-Kassensystem oder eine Hardware-Lösung besser passt, findet in unserem Vergleich Hardware vs. Software Kasse eine hilfreiche Entscheidungsgrundlage.

TSE & Finanzamt

SumUp bietet eine integrierte Cloud-TSE, die KassenSichV-konform ist. Die Aktivierung erfolgt automatisch bei der Registrierung und ist in der App integriert. Du musst dich also nicht selbst um die technische Sicherheitseinrichtung kümmern oder zusätzliche Hardware anschaffen — das spart Geld und Aufwand.

Die Cloud-TSE signiert jede Transaktion manipulationssicher und speichert die Daten revisionssicher. Bei einer Kassennachschau durch das Finanzamt kannst du alle nötigen Daten direkt aus der App exportieren. Denke daran, dein Kassensystem beim zuständigen Finanzamt zu melden, wie es die Kassensicherungsverordnung verlangt. Alle Details rund um die KassenSichV und TSE-Pflicht haben wir in einem eigenen Artikel zusammengefasst.

Preise & Tarife

Das Preismodell von SumUp ist bewusst einfach gehalten:

  • Kostenlos (0 Euro/Monat): Keine monatlichen Fixkosten. Du zahlst lediglich 1,39 % Transaktionsgebühr pro Kartenzahlung (Online-Zahlungen 2,5 %). Barzahlungen sind kostenlos. Enthalten sind die Kassen-App, Produktkatalog, grundlegende Berichte und die Cloud-TSE.
  • Zahlungen Plus (19 Euro/Monat oder 199 Euro/Jahr): Senkt die Gebühr für inländische EC- und Kreditkarten auf 0,79 %; Premium- und internationale Karten sowie American Express bleiben bei 1,39 %. Lohnt sich ab etwa 3.200 Euro Kartenumsatz im Monat (19 € ÷ 0,6 Prozentpunkte).
  • Kassensystem Plus (49 Euro/Monat): Erweiterte Kassenfunktionen – laut sumup.com unter anderem mehrere Bestellgeräte im Verbund, Raumpläne für die Gastronomie und Barcode-Scannen. Dazu gibt es separat Geschäftskonto Plus (25 Euro/Monat) und Rechnungen Plus (10 Euro/Monat).

Für Barzahlungen fallen keine Gebühren an. Die Transaktionsgebühr ist transparent und ohne versteckte Kosten. Es gibt keine Mindestlaufzeiten und keine Kündigungsfristen — du kannst jederzeit aufhören. Auszahlungen auf dein Bankkonto erfolgen in der Regel innerhalb von 1-2 Werktagen.

Für Unternehmen mit hohem Kartenumsatz können sich die Transaktionsgebühren allerdings summieren. Wer monatlich mehr als 3.000 Euro per Karte umsetzt, sollte Zahlungen Plus durchrechnen — und ab etwa 8.000 bis 10.000 Euro prüfen, ob ein Anbieter mit Flatrate- oder Interchange-Modell günstiger ist.

Schnittstellen & Integrationen

SumUp bietet eine Reihe von Integrationen, die das System flexibler machen:

  • Buchhaltung: Anbindung an gängige Buchhaltungssoftware wie sevDesk, lexoffice und Debitoor. Umsätze und Belege werden automatisch übertragen, was die Buchführung erheblich vereinfacht. Mehr zum Thema erfährst du in unserem Artikel über Schnittstellen zur Buchhaltung.
  • E-Commerce: Integration mit WooCommerce, Shopify und Ecwid für Online-Verkäufe.
  • SumUp API: Für Entwickler gibt es eine API, mit der sich SumUp in eigene Anwendungen integrieren lässt.
  • Rechnungsversand: Rechnungen können direkt aus der App per E-Mail oder SMS versendet werden.
  • Geschenkkarten: SumUp unterstützt digitale Geschenkkarten als Kundenbindungsinstrument.

Was fehlt, sind tiefergehende Integrationen in ERP-Systeme oder spezialisierte Branchenlösungen. Für größere Unternehmen mit komplexen Anforderungen an die Warenwirtschaft ist das ein echtes Manko.

Support & Kundenservice

Der Support von SumUp ist per E-Mail und Telefon erreichbar. Auf der Website gibt es ein umfangreiches Hilfe-Center mit Artikeln und Video-Tutorials, die die meisten Standardfragen abdecken. Die telefonische Erreichbarkeit ist an Werktagen während der Geschäftszeiten gewährleistet.

In der Praxis berichten viele Nutzer, dass die Selbsthilfe-Ressourcen gut aufbereitet sind und die meisten Probleme ohne direkten Kontakt zum Support lösen. Bei komplexeren Anliegen kann die Antwortzeit per E-Mail allerdings einige Tage betragen. Einen dedizierten Ansprechpartner oder persönlichen Account-Manager gibt es nur in den höheren Tarifen.

Für wen eignet sich SumUp?

SumUp ist die richtige Wahl für dich, wenn du:

  • Kleinunternehmer oder Selbstständiger bist und eine einfache, kostengünstige Lösung suchst
  • Marktverkäufer oder Foodtruck-Betreiber bist und ein mobiles System brauchst, das in die Tasche passt
  • Gründer bist und ohne großes Anfangsinvestment Kartenzahlungen annehmen willst
  • Dienstleister bist (z. B. Friseur, Masseur, Handwerker) und beim Kunden vor Ort kassieren möchtest
  • Vereine oder Organisationen bist, die gelegentlich Kartenzahlungen bei Events annehmen wollen

Weniger geeignet ist SumUp für Unternehmen mit großem Warenbestand, die eine echte Warenwirtschaft mit Lagerverwaltung brauchen. Auch für Gastronomiebetriebe mit komplexer Tischverwaltung und Küchendruck gibt es spezialisiertere Lösungen wie orderbird. Wer ein umfangreicheres System mit Warenwirtschaft benötigt, sollte sich Lightspeed ansehen.

SumUp Erfahrungen – das sagen Nutzer

Wer in den einschlägigen Bewertungsportalen wie Trustpilot, Google Reviews oder im Trusted Shops-Verzeichnis nach SumUp sucht, findet ein gemischtes, aber überwiegend positives Stimmungsbild. Die häufigsten Lobeshymnen drehen sich um drei Punkte: Die Einrichtung wird durchgängig als kinderleicht beschrieben, die Verfügbarkeit der Auszahlungen ist mit 1-2 Werktagen verlässlich, und der Kartenleser hält in der Praxis erstaunlich lange durch – auch unter Marktbedingungen mit hunderten Transaktionen pro Tag.

Kritik gibt es vor allem in zwei Bereichen. Erstens beim Support: Wer Probleme über E-Mail meldet, wartet je nach Anlass auch mal mehrere Tage auf eine Antwort. Telefonisch ist die Hotline tagsüber erreichbar, aber Nutzer mit komplexeren Fragen berichten gelegentlich von wechselnden Ansprechpartnern. Zweitens werden Account-Sperren bemängelt: In seltenen Fällen friert SumUp Konten ein, wenn ungewöhnliche Transaktionsmuster auftreten (z. B. plötzlich hohe Einzelbeträge). Das ist regulatorisch nachvollziehbar, kann im Tagesgeschäft aber kurzfristig blockierend wirken – wer auf täglichen Cashflow angewiesen ist, sollte ein Backup-Konto bereithalten.

Im Trustpilot-Score liegt die SumUp Services GmbH (deutsche Tochter) je nach Stichtag zwischen 3,5 und 4,2 von 5 Sternen – durchschnittlich gut, ohne Spitzenwerte. In der Praxis bedeutet das: Für 90 % der typischen Nutzungsfälle (Kartenzahlung annehmen, einfache Kasse führen, Belege ausstellen, monatlich Umsätze auswerten) liefert SumUp zuverlässig. Wer sehr individuelle Anforderungen oder hochpreisige Sondertransaktionen hat, ist mit einer Profikasse wie Lightspeed oder Vectron oft besser aufgehoben.

SumUp Preise & Kosten im Überblick

KomponentePreisHinweis
Tap to Pay (Smartphone als Kartenleser)0 ۆber die SumUp Business App
SumUp Solo Lite (Kartenleser)34 € einmaligFür Smartphone/Tablet, Nachfolger des Air
SumUp Solo (Terminal)79 € einmaligEigenständig mit Display, WLAN & Mobilfunk
SumUp Terminal169 € einmaligHandliches Kassensystem mit Bondrucker
SumUp Kasse399 € einmalig13-Zoll-Touchscreen + 8-Zoll-Kundendisplay
Kassensystem-Sets549 – 649 € einmalig+ Bondrucker, Kassenschublade, Barcode-Scanner
Monatsgebühr Kassensoftware0 €Keine Mindestlaufzeit
Kassensystem Plus (optional)49 €/MonatErweiterte Kassenfunktionen
Transaktionsgebühr1,39 %Pro Kartenzahlung; Online-Zahlungen 2,5 %
Zahlungen Plus (optional)19 €/MonatSenkt die Gebühr für inländische Karten auf 0,79 %
Barzahlung0 €Keine Gebühren
Cloud-TSEinklusiveKassenSichV-konform
Auszahlung aufs Bankkonto1-2 WerktageKostenfrei

Alle Preise Stand September 2026, laut sumup.com (reguläre Listenpreise; Aktionspreise liegen zeitweise deutlich darunter). Tarife können sich kurzfristig ändern – bitte vor Bestellung auf der Anbieter-Webseite verifizieren.

Für die meisten Kleinunternehmer reicht die kostenlose Kassensoftware. Zahlungen Plus lohnt sich, sobald der monatliche Kartenumsatz über rund 3.200 € liegt; Kassensystem Plus dann, wenn du mehrere Bestellgeräte, Raumpläne für die Gastronomie oder Barcode-Scannen brauchst.

Kostenrechnung im Beispiel: Wer 5.000 € im Monat per Karte umsetzt, zahlt ohne Abo 5.000 × 1,39 % = 69,50 € monatlich. Mit Zahlungen Plus sind es 19 € + 5.000 × 0,79 % = 58,50 € (bei rein inländischen Karten). Ab etwa diesem Umsatzniveau lohnt sich ein Vergleich mit Flatrate-Anbietern wie Lightspeed oder klassischen Acquirern, die ab einem gewissen Volumen günstiger sein können.

SumUp vs. Flatpay, Nexi, Stripe & Zettle

Die häufigsten Vergleichsfragen, die uns zu SumUp erreichen, drehen sich um vier Alternativen:

AlternativeGebührenmodellWann sie SumUp schlägt
FlatpayFlatfee-/Flatrate-Modell statt Prozentgebühr, meist mit VertragsbindungBei hohem, gleichmäßigem Kartenumsatz – Laufzeit und Mindestumsatz prüfen
Nexi (ehem. Concardis)Klassischer Acquirer: Terminalmiete plus verhandelte TransaktionsgebührFür etablierte Betriebe mit Verhandlungsspielraum und Bedarf an Vor-Ort-Service
StripeTransaktionsbasiert, entwickler- und online-fokussiertWenn der Schwerpunkt online liegt und du Zahlungen in eigene Software integrierst
PayPal ZettleTransaktionsbasiert, SumUp sehr ähnlich, ohne BindungWenn du ohnehin im PayPal-Ökosystem arbeitest

Die Angaben zu den Wettbewerbern sind qualitativ und ohne Gewähr – Konditionen bitte beim jeweiligen Anbieter prüfen.

Die ausführliche Gegenüberstellung mit Preisbeispielen, TSE-Konformität und Empfehlung je Betriebsgröße findest du in unserem Artikel SumUp Alternativen & Vergleich 2026. Wer eine vollwertige Kasse mit Warenwirtschaft oder Gastro-Funktionen sucht, landet meist bei orderbird, POSSUM oder Lightspeed – alle drei im großen Kassensystem-Test.

SumUp Kündigungsfrist & Vertragsdetails

SumUp gehört zu den wenigen Anbietern, die explizit ohne Mindestlaufzeit arbeiten. Konkret bedeutet das:

  • Kostenlose Kassensoftware: Kein Vertrag mit Kündigungsfrist. Du deaktivierst die Kartenakzeptanz im Account, und ab dem Zeitpunkt fallen keine Gebühren mehr an. Den Kartenleser hast du gekauft und kannst ihn behalten oder verkaufen.
  • Zahlungen Plus / Kassensystem Plus: Bei monatlicher Zahlweise monatlich kündbar – die Kündigung erfolgt direkt im Konto oder per Mitteilung an den Support. Ab dem nächsten Abrechnungszeitraum wirst du nicht mehr belastet. Das Jahresabo von Zahlungen Plus (199 €) läuft zwölf Monate.
  • Hardware-Rückgabe: Der Kartenleser bleibt dein Eigentum, da einmalig gekauft. Es gibt keine Leasing-Rückgabe.
  • Datenexport: Vor Kündigung empfiehlt es sich, alle Umsatzdaten, Belege und Berichte zu exportieren – diese werden nach Konto-Schließung gemäß DSGVO nicht unbegrenzt vorgehalten.

Diese Konditionen sind ein echter Vorteil gegenüber Wettbewerbern mit 12- oder 24-Monats-Verträgen. Wer SumUp testen will, geht keinerlei längerfristige Verpflichtung ein – ein Punkt, der besonders bei Existenzgründern entscheidend ist.

Fazit

SumUp ist und bleibt der Einstiegs-Champion unter den Kassensystemen. Kein anderer Anbieter macht den Start so einfach und risikoarm: 0 Euro monatliche Fixkosten, ein Kartenleser für 34 Euro (oder Tap to Pay ganz ohne Gerät) und eine App, die in Minuten eingerichtet ist. Die Transaktionsgebühr von 1,39 % — mit Zahlungen Plus 0,79 % — ist fair und transparent, und die integrierte Cloud-TSE sorgt dafür, dass du finanzamtkonform arbeitest.

Die Stärken liegen klar in der Einfachheit und Mobilität. Wer ein unkompliziertes System für überschaubare Umsätze sucht, macht mit SumUp wenig falsch. Die Schwächen zeigen sich erst, wenn dein Geschäft wächst: Begrenzte Auswertungen, keine echte Warenwirtschaft und eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten können dann zum Hindernis werden.

Unser Tipp: Starte mit SumUp, wenn du gerade gründest oder ein kleines Geschäft führst. Die Einstiegshürde ist minimal, und du kannst jederzeit auf ein umfangreicheres System wechseln, wenn dein Betrieb wächst. Unser Leitfaden zum Kassensystem-Umstieg hilft dir dabei, wenn es so weit ist.

Häufige Fragen zu SumUp

Was kostet SumUp im Monat?
Die SumUp Kassensoftware ist kostenlos – es fallen keine monatlichen Fixkosten an. Du zahlst nur eine Transaktionsgebühr von 1,39 % pro Kartenzahlung. Optional gibt es zwei Abos: Zahlungen Plus (19 €/Monat, senkt die Gebühr für inländische Karten auf 0,79 %) und Kassensystem Plus (49 €/Monat, u. a. mehrere Bestellgeräte, Raumpläne, Barcode-Scannen). Stand September 2026, laut sumup.com.
Welche Kündigungsfrist hat SumUp?
Die kostenlose SumUp Kassensoftware hat keine Mindestvertragslaufzeit und keine Kündigungsfrist – du kannst jederzeit aufhören, indem du die Kartenakzeptanz in deinem Konto deaktivierst. Bei den Abos Zahlungen Plus und Kassensystem Plus gelten die zum Buchungszeitpunkt vereinbarten Konditionen; bei monatlicher Zahlweise ist eine monatliche Kündigung möglich, das Jahresabo (199 €) läuft zwölf Monate.
Welche Hardware brauche ich für SumUp?
Für den Einstieg reicht der Kartenleser SumUp Solo Lite (34 €) plus ein Smartphone oder Tablet mit der kostenlosen SumUp-App – oder Tap to Pay direkt auf dem Smartphone ohne Gerät. Für den stationären Einsatz gibt es das eigenständige Terminal SumUp Solo (79 €), das SumUp Terminal mit Drucker (169 €) und die SumUp Kasse mit 13-Zoll-Touchscreen und Kundendisplay (399 €, Sets mit Bondrucker, Kassenschublade und Scanner 549–649 €). Stand September 2026.
Ist SumUp KassenSichV-konform?
Ja, SumUp enthält eine integrierte Cloud-TSE, die die Anforderungen der Kassensicherungsverordnung erfüllt. Die TSE wird bei der Kontoeinrichtung automatisch aktiviert; Belege werden manipulationssicher signiert und revisionssicher gespeichert.
Welche Transaktionsgebühren fallen bei SumUp an?
Standardmäßig 1,39 % pro Kartenzahlung – das umfasst sowohl girocard (EC-Karte) als auch Kreditkarten und kontaktloses Zahlen mit Apple Pay/Google Pay. Mit dem Abo Zahlungen Plus (19 €/Monat) sinkt die Gebühr für inländische EC- und Kreditkarten auf 0,79 %; Premium- und internationale Karten bleiben bei 1,39 %, Online-Zahlungen kosten 2,5 %. Barzahlungen sind kostenfrei. Stand September 2026, laut sumup.com.
Was unterscheidet SumUp von Zettle oder anderen mobilen Anbietern?
SumUp ist auf Einfachheit und niedrige Einstiegskosten fokussiert. Im Vergleich zu PayPal Zettle bietet SumUp eine integrierte Cloud-TSE und einen vollwertigen Kassen-Modus (POS-App, Online-Shop, Buchhaltungs-Schnittstellen). Bei sehr hohen Kartenumsätzen können spezialisierte POS-Anbieter mit Flatrate-Modellen aber günstiger sein.

Google Bewertungen

2.6
★★★☆☆
659 Bewertungen auf Google
Quelle: Google Maps
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Innessa Нагуманова
Innessa Нагуманова★☆☆☆☆in der letzten Woche

Sehr enttäuschende Support kritisches Kassenproblem ungelöst. Leider bischer keine echte Hilfe, keine Lösung, keine persönliche Rückruf.

Ruchira Kulatunga
Ruchira Kulatunga★☆☆☆☆in der letzten Woche

Probably the worst payment company; they can close your account whenever they want without even warning or explanation.

Markus Sander
Markus Sander★☆☆☆☆in der letzten Woche

Das Kassensystem ist nicht zu empfehlen, andauernd Verbindungsprobleme trotz sehr gutem W-Lan. Der Support ist reine Zeitverschwendung, da wird ewig hin und her gechattet, leider nicht lösungsorientiert. Mit dem Mist kann man seinen Laden nicht am Laufen halten.

Daniel Franke
Daniel Franke★☆☆☆☆in der letzten Woche

Absoluter Katastrophenladen. Miserabler Support. Habe ich seit 9 Jahren. Jetzt aufgrund einer Mitteilung, dass sich unsere Adresse geändert hat (Gewerbeummeldung beigefügt) ist unser Profil geschlossen worden, da laut AGBs Makleragenturen außen vor sind.

Dominik Dölker
Dominik Dölker★☆☆☆☆in der letzten Woche

Unverschämt schlechter Service. Man kauft die einzelnen Produkte und SumUp vergisst die Zugänge freizuschalten. Kann passieren. Allerdings gibt es keinerlei Rückmeldung. Zurückschicken der Ware geht natürlich nur über ein Formular aus dem Support. Trotz Pro Support bekommt man keine Antwort. Der Vertriebsmitarbeiter ist ebenfalls nicht mehr erreichbar. So geht Service absolut nicht!

Bewertungen von Google Maps · Stand: 29.1.2026

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